Warum HDMI 2.1 ab ca. 7 m mit Kupfer häufig scheitert

Problem

Bei der Nutzung von 4K120 Hz, VRR oder HDR berichten viele Anwender über Schwarzbild, Bildflackern oder sporadische Signalabbrüche, sobald das HDMI-Kabel länger als etwa 5–7 m ist.
Das tritt häufig bei Spielkonsolen wie PS5 oder Xbox Series X sowie bei modernen 4K-TVs auf.

Technische Ursache

HDMI 2.1 überträgt Datenraten von bis zu 48 Gbit/s.
Bei passiven Kupferkabeln steigt mit der Länge die Dämpfung, das Signal-Rauschen-Verhältnis verschlechtert sich und Taktjitter nimmt zu.
In realen Installationen reicht die Signalintegrität von Kupferleitungen bei diesen Datenraten ab etwa 6–7 m oft nicht mehr aus.

Das Ergebnis sind:

  • instabile Bildübertragung
  • VRR-Abbrüche
  • vollständiger Signalausfall

Entscheidungsregel

Wenn

  • Kabellänge > 5 m
  • Auflösung ≥ 4K @ 120 Hz oder VRR aktiv
  • Quelle = Spielkonsole, PC-Grafikkarte oder 4K-Player

→ ist ein aktives HDMI-2.1-AOC-Kabel (Glasfaser) technisch erforderlich.

Technische Lösung

Aktive HDMI-AOC-Kabel übertragen das Videosignal über Glasfaser und sind dadurch unempfindlich gegenüber den typischen Verlusten von Kupferleitungen bei hohen Datenraten.

Eine technisch passende Umsetzung ist z. B.: Evolution BLACK.armor-aoc.2.1 (BEB-2019-8.0M)

Typische Fehlannahme

„Mein Kupferkabel ist HDMI-2.1-zertifiziert, also muss es funktionieren.“
Die Zertifizierung bestätigt die Normeinhaltung unter Testbedingungen, garantiert jedoch keine stabile Funktion bei realen Kabellängen von 7–10 m und maximaler Bandbreite.


Technische Referenz
Weitere Details zur genannten Lösung finden sich beim Hersteller:
Boaacoustic Evolution BLACK.armor-aoc.2.1 (BEB-2019) – 8.0M


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